Heute, am Samstag, fand in Mühldorf der Bewerb um das Technische Leistungsabzeichen in Bronze statt. Sechs Kameraden unserer Feuerwehr haben daran teilgenommen und die Prüfung erfolgreich abgelegt.
Um dieses Abzeichen zu bekommen, mussten vier Stationen bewältigt werden:
Station 1 – Theorie
Es mussten 10 Fragen beantwortet werden, von denen mindestens 6 richtig sein mussten.
Station 2 – Tragkraftspritze
Die Pumpe musste in Betrieb genommen werden. Dabei wurden auch verschiedene Situationen wie z. B. ein geplatzter Schlauch oder Staudruck simuliert. Außerdem musste auf Hydrantenbetrieb umgebaut sowie eine Vakuumprobe durchgeführt werden.
Station 3 – Notstromaggregat, Tauch- und Schmutzwasserpumpe
Hier wurde zuerst eine Beleuchtung aufgebaut und danach mussten Tauch- und Schmutzwasserpumpe richtig angeschlossen und betrieben werden.
Station 4 – Begriffe
Zum Schluss mussten fünf Begriffe richtig erklärt bzw. zugeordnet werden.
Alle sechs Kameraden haben alle Stationen mit Bravour bestanden.
Am 28. April 2025 um 19:00 Uhr fand eine anspruchsvolle Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Spittal an der Drau in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Spittal an der Drau sowie der Firma Reiterer statt. Ziel war es, unter realistischen Bedingungen das koordinierte Vorgehen bei einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten zu trainieren.
Das Übungsszenario: Schwerer Unfall mit Holz-LKW
Das Szenario sah vor, dass ein voll beladener Holz-LKW mit Anhänger einem plötzlich auftauchenden Radfahrer ausweichen musste. Dabei geriet der Anhänger auf eine Böschung, stürzte um und fiel auf ein parkendes Fahrzeug. Der gesamte Holzstapel löste sich vom Anhänger und verteilte sich auf das Auto und die Umgebung, was die Rettung zusätzlich erheblich erschwerte.
Im betroffenen PKW befanden sich ein schwer verletzter Mann auf dem Fahrersitz, dem ein Ast in den Brustbereich eingedrungen war, sowie ein Baby auf dem Beifahrersitz in einem Maxi-Cosi, das lautstark schrie. Zusätzlich lag der jugendliche Radfahrer schwer verletzt und regungslos unter dem LKW – ebenfalls teilweise von Baumstämmen bedeckt. Auf dem LKW war zudem ein Tank mit 1000 Litern Wasser montiert, der symbolisch einen beschädigten Dieseltank darstellte. Das Wasser musste umgepumpt werden, um eine drohende Umweltgefährdung zu simulieren.
Rettung unter erschwerten Bedingungen
Die Feuerwehr Spittal hatte zahlreiche Aufgaben zu bewältigen. Zunächst wurde die Unfallstelle umfassend abgesichert und der umgestürzte Anhänger stabilisiert – mit dem Holzkran am LKW sowie zusätzlichen Spanngurten, die den Anhänger direkt am PKW sicherten. Der Zugang zum Fahrzeug war erschwert, da die Baumstämme den direkten Rettungsweg blockierten. Sie mussten teilweise mit Motorsägen zerkleinert und mit schwerem Gerät entfernt werden.
Die Rettung des Fahrers gestaltete sich besonders sensibel: Wegen der schweren Verletzung durch den Ast musste äußerst vorsichtig gearbeitet werden. Erst nach der erfolgreichen Übergabe des Fahrers an das Rote Kreuz konnte das Baby gerettet werden. Das schreiende Kind stellte eine zusätzliche psychische Belastung für die Einsatzkräfte dar.
Gleichzeitig befreiten andere Trupps den verletzten Radfahrer unter dem LKW. Auch hier wurden die Baumstämme entfernt und der LKW stabilisiert, um weitere Gefahren auszuschließen. Der Tank mit Wasser wurde abgepumpt, um den simulierten Dieselunfall möglichst realistisch darzustellen.
Gemeinsamer Erfolg und Dank an die Beteiligten
Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Organisationen wurde das gesamte Übungsszenario innerhalb von etwa 40 Minuten erfolgreich abgeschlossen. Alle Verletzten wurden gerettet, erstversorgt und symbolisch ins Krankenhaus gebracht. Die realistische Darstellung der Verletzungen durch die professionell vorbereiteten Figuranten des Roten Kreuzes trug entscheidend zur Praxisnähe der Übung bei.
Nach der Übung fand eine Nachbesprechung statt, in der Maßnahmen reflektiert und Verbesserungspotenziale angesprochen wurden. Anschließend lud die Firma Reiterer alle Beteiligten zu einem gemütlichen Beisammensein mit Getränken und einer kleinen Stärkung ein. In lockerer Atmosphäre wurden Erfahrungen ausgetauscht.
Die Freiwillige Feuerwehr Spittal an der Drau bedankt sich herzlich bei der Firma Reiterer für die großzügige Zurverfügungstellung des LKWs samt Anhänger und Holz sowie für die Unterstützung während der Übung. Ein weiterer Dank gilt dem Roten Kreuz Spittal für die hervorragende Zusammenarbeit und die realistische Gestaltung der Übungsszenarien.
Wir gratulieren unseren Kameraden Alexander Kummer (obere Reihe, dritter von rechts) und Christoph Weiss (obere Reihe, fünfter von rechts) herzlich zum erfolgreichen Erwerb des Feuerwehrleistungsabzeichens in Gold!
Das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold wird oft als die „Feuerwehr-Matura“ bezeichnet und zählt zu den schwierigsten Einzelprüfungen im Feuerwehrwesen. Um dieses Abzeichen zu erhalten, müssen die Teilnehmer umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten aus vielen Bereichen des Feuerwehrdienstes unter Beweis stellen.
Die Prüfung besteht aus sieben Stationen, darunter:
Ausbildung in der Feuerwehr und Übungsgestaltung
Berechnungen bei Löschwasserversorgung und taktische Entscheidungen
Erstellung und Interpretation von Brandschutzplänen
Befehlsgebung und Planübungen
Umfangreiche Fragen aus dem Feuerwehrwesen
Schriftliche Planübungen im Führungsverfahren
Korrektes Verhalten und Kommandieren vor einer Gruppe
Jede Station muss einzeln positiv abgeschlossen werden, und die gesamte Punktezahl muss mindestens die Hälfte der Maximalpunkte betragen.
Der erfolgreiche Abschluss verlangt daher intensive Vorbereitung, breites Fachwissen und höchste Konzentration am Bewerbstag.
Am Montagabend führte die Feuerwehr Spittal im Rahmen einer Zugsübung ein realitätsnahes Szenario mit dem Schwerpunkt „Forstunfall“ durch. Die Übung fand im Aicher Wald statt und stellte einen Einsatz mit zwei eingeklemmten Personen dar, die bei Forstarbeiten unter zwei großen Baumstämmen zu liegen gekommen waren.
Vorbereitung
Noch vor Übungsbeginn erfolgte eine gemeinsame Besprechung zwischen den Teilnehmern und den Übungsvorbereitern. Dabei wurden grundlegende Punkte und sicherheitsrelevante Aspekte, die bei Forstunfällen zu beachten sind, thematisiert.
Anfahrt und Lageerkundung
Eingesetzt waren die Fahrzeuge LFB-A Spittal und SRF-K Spittal, welche im weiteren Verlauf realistisch über Funk zur Übungsstelle angefordert wurden. Vor Ort führten die Gruppenkommandanten eine Lageerkundung durch, anschließend wurde der Einsatzbefehl gegeben.
Technische Rettung
Zur Absicherung des größeren Baumstamms gegen ein mögliches Verrollen kamen Keile und ein Halligan-Tool zum Einsatz. In weiterer Folge wurde der Stamm mithilfe von zwei übereinander angeordneten Hebekissen angehoben, um die Rettung der beiden eingeklemmten Personen zu ermöglichen.
Die Einsatzstelle wurde mittels Scheinwerfer ausgeleuchtet.
Zeitlicher Ablauf
Obwohl für den praktischen Teil der Übung rund 30 Minuten eingeplant waren, konnte dieser deutlich schneller abgeschlossen werden:
Erste Person: bereits nach ca. 10 Minuten befreit
Zweite Person: nach rund 11 Minuten befreit
Nachbesprechung
Im Anschluss an den praktischen Teil der Übung fand eine umfassende Nachbesprechung statt – ein zentraler Bestandteil zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Einsatzarbeit.
Zunächst hatte die Mannschaft die Möglichkeit, den Ablauf und die getroffenen Maßnahmen zu reflektieren. Anschließend folgten die Rückmeldungen der Gruppenkommandanten sowie der Übungsbeobachter.
Von Seiten der Übungsbeobachter wurde besonders hervorgehoben, wie rasch und strukturiert der Aufbau an der Einsatzstelle erfolgte und in welch kurzer Zeit beide eingeklemmten Personen befreit werden konnten. Zudem wurde das ruhige und konzentrierte Arbeiten aller eingesetzten Kräfte betont, das wesentlich zum reibungslosen Ablauf beigetragen hat.
Am Wochenende fand eine kombinierte Großübung der Feuerwehren in der Gemeinde Baldramsdorf statt. Vom Hochwasser über einen Wirtschaftsgebäudebrand bis zu einem ausgedehnten Waldbrand bei der Ruine Ortenburg wurden verschiedene Katastrophenszenarien geübt.
Hochwasserschutz und Evakuierung am Freitag
Begonnen haben die Szenarien am Freitag, dem 11. April 2025, um 15 Uhr mit dem Aufbau des Hochwasserschutzes im Bereich Rosenheim. Anschließend wurden Bewohner gefährdeter Objekte evakuiert.
Parallel dazu richtete der Katastrophenzug des Roten Kreuzes im Festsaal der Gemeinde eine Notunterkunft mit 40 Feldbetten sowie notwendiger Verpflegung ein.
110 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Baldramsdorf, Lendorf, Hühnersberg, Spittal/Drau und St. Peter-Spittal
ein Drohnenteam
Nachtalarm: Personenbergung und Verkehrsunfall
In der Nacht musste die Feuerwehr Baldramsdorf eine Personenbergung und einen Verkehrsunfall bewältigen, bevor sie in den frühen Morgenstunden zum nächsten Szenario gerufen wurde: einem angenommenen Waldbrand im Bereich der Ruine Ortenburg.
Großeinsatz am Samstag: Waldbrandbekämpfung
Zur Ablöse der ersten Einsatzkräfte rückte am Samstag um 8 Uhr der Katastrophenhilfszug 02 Spittal an – unterstützt durch:
die Bergrettung Spittal-Stockenboi
das Rote Kreuz
ein weiteres Drohnenteam aus Seeboden mit Liveübertragung zur Einsatzleitung
Im Bereich der Marhube oberhalb von Unterhaus wurde die Waldbrandbekämpfung inklusive Wasserversorgung und Sprinklereinsatz geübt.
Weitere Szenarien: Autoabsturz und Hangrutsch
Parallel zur Waldbrandübung wurden im Laufe des Tages weitere Szenarien trainiert:
ein Autoabsturz
ein Hangrutsch
190 Einsatzkräfte im Dienst
Insgesamt waren 190 freiwillige und ehrenamtliche Kräfte im Einsatz. Zur besseren Koordination wurden Einsatzstäbe in der Gemeinde und bei der Feuerwehr gebildet.
Bürgermeister Friedrich Paulitsch, Leiter des Einsatzstabes:
„Dass sich so viele Freiwillige die Zeit nehmen, an solchen Übungen mitzutun, zeigt, dass das Engagement und der Zusammenhalt unter den Einsatzorganisationen nach wie vor außergewöhnlich hoch ist. Die Unwetterereignisse zeigen, dass die geübten Szenarien immer wahrscheinlicher werden.“
Besuch hochrangiger Vertreter
Auch Bezirkshauptmann Mag. Markus Lerch mit Beamten der BH Spittal, sowie Bezirksfeuerwehrkommandant Kurt Schober und sein Stellvertreter Peter Podesser machten sich ein Bild vor Ort.
Libert Pekoll, Kommandant der Feuerwehrkatastrophenbereitschaftszüge Kärnten, dankte allen Beteiligten und warnte vor einer Zunahme an Waldbränden und regionalen Unwettern, wie von Wetterexperten prognostiziert.
Lob und Dank bei der Abschlussbesprechung
Harald Ebner, Kommandant des KAT-Zuges, zeigte sich bei der Abschlussbesprechung beeindruckt:
„Obwohl Mannschaft und Geräte aus so vielen unterschiedlichen Feuerwehren hier zusammenarbeiten, funktioniert das Miteinander im Kat-Einsatz und auch mit den befreundeten Einsatzorganisationen großartig. Danke an alle Teilnehmer und auch an die Familien, die solche groß angelegten Übungen ermöglichen!“
Kameradschaftlicher Ausklang
Im Anschluss lud die Gemeinde Baldramsdorf alle Beteiligten zu einem kameradschaftlichen Ausklang der Übung beim Dorfgemeinschaftshaus ein.
Am Freitagnachmittag fand beim Bauhof in Spittal an der Drau eine wichtige Vorsorgemaßnahme der Freiwilligen Feuerwehr Spittal/Drau statt: das Befüllen von Sandsäcken. Insgesamt nahmen 11 Kameraden an der Aktion teil und sorgten gemeinsam dafür, dass rund 400 Sandsäcke gefüllt und einsatzbereit gelagert werden konnten.
Sandsäcke sind ein zentrales Einsatzmittel bei Unwettern – sie dienen etwa dem Schutz von Kellern vor eindringendem Wasser oder helfen dabei, Wasserläufe gezielt umzuleiten. Auch bei großflächigen Katastropheneinsätzen kommen sie zum Einsatz.
Mit großem Engagement und Teamgeist wurde die Arbeit im Bauhof effizient durchgeführt. Durch diese vorbereitende Maßnahme ist die Feuerwehr Spittal/Drau für kommende Unwetterereignisse und mögliche Katastropheneinsätze bestens gerüstet.
Am Freitagabend nahm die Freiwillige Feuerwehr Spittal/Drau an einer großangelegten Einsatzübung in Baldramsdorf teil. Angenommen wurde ein Brand eines Wirtschaftsgebäudes. Die Drehleiter DLK 30 und TANK 2 Spittal rückten zur Übung aus.
Vor Ort wurde bei der Drehleiter der große Wasserwerfer aufgebaut, um das angrenzende Nebengebäude effektiv vor einem möglichen Übergreifen der Flammen zu schützen. Die Wasserversorgung der DLK 30 wurde durch TANK 2 sichergestellt; zudem standen die Atemschutzträger des Fahrzeuges in Bereitschaft, um im Bedarfsfall in den Einsatz zu gehen.
Im Anschluss an die Übung fand eine Nachbesprechung statt, bei der die Übungsabläufe gemeinsam reflektiert wurden. Es wurde auch darüber gesprochen, welche Möglichkeiten des Wasserbezuges an diesem Standort bestehen. Neben dem Abschnittsfeuerwehrkommandanten sprachen auch der Bürgermeister sowie die Kommandanten aller anwesenden Feuerwehren. In ihren Worten wurde besonders die Bedeutung einer engen und reibungslosen Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren hervorgehoben – gerade im Rückblick auf das vergangene Jahr, als es dort durch eine Mure zu einem realen Großeinsatz gekommen war.
Wir bedanken uns herzlich bei der Feuerwehr Baldramsdorf für die Einladung zu dieser gelungenen Übung – eine wertvolle Gelegenheit, um das Zusammenspiel der Einsatzkräfte weiter zu festigen und wichtige Abläufe zu erproben.
Wir gratulieren unseren vier Kameraden Daniel Jantowski, Alfred Vorhofer, Franz Loipold und Julian Vlach, die an den vergangenen Wochenenden mit großem Engagement und Erfolg die Grundausbildung im Bezirk, welche in Möllbrücke stattfand, abgeschlossen haben.
Die Ausbildung umfasste eine breite Palette an feuerwehrspezifischen Themen – vom richtigen Vorgehen bei Brandeinsätzen über technische Hilfeleistungen bis hin zum sicheren Arbeiten bei Verkehrsunfällen. Auch der Bereich Funk & Kommunikation sowie das Zusammenspiel im Team standen im Fokus.
Diese intensive Vorbereitung vermittelt das grundlegende Know-how für den aktiven Feuerwehrdienst und stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Laufbahn unserer Mitglieder dar.
Wir sind stolz auf unsere frisch ausgebildeten Kameraden und freuen uns, sie nach Abschluss ihrer Probezeit aktiv bei Einsätzen mit dabei zu haben.
Daniel Jantowski schloss direkt im Anschluss an die Bezirksausbildung die dreitägige erweiterte Grundausbildung an der Landesfeuerwehrschule Kärnten ab, um sein Wissen und seine Fähigkeiten weiter zu vertiefen und sich optimal auf die kommenden Herausforderungen im Feuerwehrdienst vorzubereiten.
Ab sofort gibt es zu all unseren Einsatzfahrzeugen kurze Videos, in denen man sich einen Eindruck von den Fahrzeugen machen kann. Einfach anklicken und anschauen.
Am Montagabend führte die Freiwillige Feuerwehr Spittal an der Drau gemeinsam mit der Bergrettung Spittal / Stockenboi eine anspruchsvolle Übung zur Rettung von Personen in besonderen Lagen durch. Ziel der Übung war es, die Einsatzkräfte auf außergewöhnliche Rettungsszenarien vorzubereiten und die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen zu stärken.
Szenario 1: Rettung einer Person von der Leiter eines Hochsilos
Im ersten Szenario stand die Rettung einer bewusstlosen Person von der Leiter eines Hochsilos in etwa 10 Metern Höhe auf dem Übungsplan. Als Fixpunkt für die Rettungsaktion diente die Drehleiter der Feuerwehr.
Die Person wurde mithilfe eines Flaschenzugs befreit und anschließend sicher sowie kontrolliert mit der Drehleiter zu Boden gebracht. Zwei Feuerwehrleute sowie ein Mitglied der Bergrettung arbeiteten während der gesamten Rettungsmaßnahme unter ständiger Sicherung am Hochsilo.
Besondere Bedeutung erlangten die kürzlich angeschafften Abseilgeräte und Positionierungssysteme, die bei der Übung erfolgreich zum Einsatz kamen.
Szenario 2: Rettung einer Person aus einem Schacht
Im zweiten Szenario musste eine Person gerettet werden, die in einen etwa 4 Meter tiefen Schacht gefallen war. Auch hier kam die Drehleiter als Fixpunkt zum Einsatz.
Zwei redundante Flaschenzugsysteme wurden an der DLK (Drehleiter mit Korb) installiert, um die Rettung doppelt abzusichern. Nach dem Freimessen und Belüften des Schachts stiegen zwei Feuerwehrleute über eine Steckleiter hinab, um die verletzte Person zu erreichen und für die Bergung vorzubereiten. Anschließend wurde ein Gehänge abgelassen, und die Person wurde mit Muskelkraft über das Flaschenzugsystem sicher nach oben gezogen.
Zusätzliche Herausforderung: Ausleuchtung der Übungsstelle
Für beide Szenarien war es notwendig, die gesamte Übungsumgebung ausreichend auszuleuchten. Hierfür wurden mehrere Fluter eingesetzt, um eine sichere und präzise Durchführung der Übungen unter schwierigen Bedingungen zu gewährleisten.
Dank an die Bergrettung
Ein herzliches Dankeschön geht an die Bergrettung Spittal / Stockenboi für die tatkräftige Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit während dieser fordernden Übung.
Wir freuen uns bereits auf die nächste gemeinsame Übung und darauf, unser Team weiterhin gezielt auf außergewöhnliche Einsätze vorzubereiten.
Die Freiwillige Feuerwehr Spittal an der Drau bleibt stets bestens gerüstet, um in Notfällen schnell und sicher Hilfe zu leisten.
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