Die Freiwillige Feuerwehr Spittal an der Drau erfüllt die traurige Pflicht, vom Ableben unseres langjährigen und geschätzten Feuerwehrkameraden BM Christian Eder Nachricht zu geben.
Mit Christian verlieren wir nicht nur einen Kameraden – wir verlieren einen Freund und treuen Wegbegleiter, der stets zur Stelle war, wenn man ihn brauchte.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie und allen Angehörigen.
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Heimholung unseres verstorbenen Kameraden
24.Juli 2026
Am gestrigen Freitag wurde unser Kamerad Christian, der während seines Urlaubs in Italien tragisch verstorben ist, in seine Heimat überführt.
Christian wurde von einem Konvoi aus insgesamt sechs Feuerwehrfahrzeugen – darunter zwei Fahrzeuge der Hauptfeuerwache Villach – bei der italienischen Grenze in Arnoldstein in Empfang genommen. Gemeinsam wurde er anschließend bis nach Spittal an der Drau begleitet.
Vor der Aufbahrungshalle wurde Christian von insgesamt 54 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr empfangen. In einem würdevollen Spalier erwiesen sie ihm ihre Verbundenheit. Die ausgefahrene Drehleiter mit Trauerflor bildete dabei einen würdigen Rahmen für seine Heimkehr.
Wir bedanken uns herzlich bei der Hauptfeuerwache Villach für die kameradschaftliche Unterstützung. Ebenso gilt unser Dank der Städtischen Bestattung Spittal an der Drau sowie der Bestattung Kärnten in Villach für die gute Zusammenarbeit und dafür, dass sie die würdevolle Heimholung unseres Kameraden ermöglicht haben.
Möglichkeit zur Verabschiedung
Von unserem Kameraden Christian Eder kann am Freitag, 31. Juli 2026, von 10:00 bis 19:00 Uhr in der Aussegnungshalle am Stadtfriedhof Spittal an der Drau persönlich Abschied genommen werden.
Die feierliche Verabschiedung findet am Samstag, 1. August 2026, um 12:00 Uhr in der Aussegnungshalle am Stadtfriedhof Spittal an der Drau statt.
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Bewegende Worte und Danksagung
Es gibt Beiträge, denen man nichts hinzufügen muss.
Wir teilen diese bewegenden Worte seiner Frau, in stillem Gedenken an unseren Kameraden Christian. ![]()
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Ein Einsatz, den sich keine Feuerwehr jemals wünscht. Ein Einsatz, auf den keine Ausbildung und keine Erfahrung vorbereiten kann.
Es gibt keine Worte für das, was passiert ist. Kein Warum. Keine Erklärung, die diesen Verlust begreifbar machen könnte.
Aber heute möchte ich in meinem und Felix’ Namen etwas sagen.
Und ich möchte diesen Beitrag ganz bewusst öffentlich teilen. Nicht, weil unser Schmerz Öffentlichkeit braucht – sondern weil das, was ihr für Christian getan habt, gesehen werden soll.
Weil euch, liebe Feuerwehr Spittal an der Drau, dafür der Respekt und die Anerkennung gebühren, die ihr verdient. Was ihr in diesen vergangenen Tagen für unseren Christian getan habt, ist für uns kaum in Worte zu fassen.
Ihr habt ihn nicht alleine gelassen. Nicht in Italien. Nicht auf seinem Weg zurück nach Österreich. Nicht bei seiner Ankunft zuhause. Und auch jetzt nicht.
Ihr habt meinen und euren Christian, heimgeholt.
Ihr habt auf ihn gewartet. Ihr seid für ihn dagestanden. Ihr habt ihn begleitet, geehrt und mit einer Würde und einem Respekt empfangen, die uns als Familie tief berührt haben.
Und genau in diesen Tagen wurde für uns noch einmal sichtbar, was Feuerwehr wirklich bedeutet. Feuerwehr ist nicht nur ein Einsatz. Nicht nur ein Fahrzeug. Nicht nur eine Uniform.
Feuerwehr ist Familie.
Zusammenhalten, wenn die Welt plötzlich stillsteht. Bleiben, auch wenn es unerträglich schwer wird. Und einen Kameraden nicht alleine lassen – selbst dann nicht, wenn man nichts mehr für ihn tun kann, außer ihn auf seinem letzten Weg nach Hause zu begleiten.
Wir wissen, wie schwer dieser Weg auch für euch ist. Denn Christian war nicht nur unser Lieblingsmensch.
Er war euer Kamerad. Euer Freund. Einer aus eurer Mitte.
Und obwohl ihr selbst um ihn trauert, habt ihr organisiert, getragen, begleitet und wart für uns da. Dafür gibt es kein Danke, das groß genug wäre.
Trotzdem möchten wir es sagen:
DANKE.
Danke, dass ihr unseren Christian nicht alleine gelassen habt. Danke, dass ihr ihn heimgeholt habt. Danke für jede helfende Hand, jede stille Träne und all das, was ihr in diesen Tagen getan habt – vieles davon wahrscheinlich, ohne dass wir es jemals erfahren werden.
Genau deshalb teile ich eure Worte und diese Bilder heute öffentlich.
Damit auch andere sehen, was hinter dem Wort Feuerwehr wirklich steht. Damit gesehen wird, was ihr für einen eurer Kameraden getan habt. Und damit ihr dafür den Respekt und die Anerkennung bekommt, die euch von Herzen gebühren.
Christian war Feuerwehrmann. Er war einer von euch. Und ihr habt dafür gesorgt, dass er auch auf seinem schwersten und letzten Weg niemals alleine war.
Was ihr für unseren Christian getan habt, werden wir als seine Familie niemals vergessen.
Von ganzem Herzen DANKE
Felix und Bianca
