Am 15. April wurde ein Wohnhausbrand in Form einer Zugsübung im Feuerwehrhaus geübt.
Eine Zugsübung unterscheidet sich von einer normalen Übung dahingehend, dass ein gewisser Zeitrahmen festgelegt wird und nach diesem abgebrochen wird und geschaut wird, welche Ziele erreicht wurden. Das wichtigste dabei ist die anschließende Nachbesprechung, in der auch Kleinigkeiten besprochen werden, die gut gelaufen sind, aber auch welche, die man hätte besser machen können.
Bei einer Vorbesprechung am Parkplatz des alten Hallenbades wurde durch den Übungsvorbereiter gesagt, wie die Lage vor Ort aussieht etc..
Danach rückten die Fahrzeuge mit jeweils Verzögerung an, um ein reales Ausrücken zu simulieren (da ja bei einem realen Einsatz nicht alle Kameraden zugleich ins Rüsthaus eintreffen).
Der Übungsleiter sah sofort die zwei Personen, die sich auf der Nordseite des Gebäudes befanden und ordnete eine Rettung mittels Steckleiter an, die schnell durchgeführt wurde.
Ein Atemschutztrupp kümmerte sich auch um die Brandbekämpfung, welche vom Stiegenhaus ausgehend vorgenommen wurde. Auch wurde relativ bald mit der Druckbelüftung von der Haupteingangstür aus begonnen, um das Gebäude schnell rauchfrei zu bekommen, um dem Atemschutztrupp mehr Sicht zu verschaffen.
Nach über 3 Jahren Wartezeit konnte die FF Spittal/Drau heute ihr neues Kommandofahrzeug „KDOF“ in Empfang nehmen.
2021 wurde mit der Planung begonnen und die Bestellung aufgegeben. Alleine das Fahrgestell wurde pandemiebedingt 24 Monate später geliefert. Somit konnte der Innenausbau auch erst 2 Jahre später beginnen.
Aber nunmehr ist das neue Fahrzeug, ein VW Crafter mit rund 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, da und die Freude bei den Spittaler Feuerwehrleuten ist groß -spielt das KDOF alle technischen Stücke: Im Inneren wurden drei Funk- und und ein EDV-Arbeitsplatz eingerichtet, die im Einsatzfall in Minuten voll betriebsfähig sein können.
Farbdrucker, Bildschirme, Messgeräte, Wärmebildkamera, alles was zur Lagedarstellung bei Großeinsätzen notwendig ist, wurde am neuesten Stand verbaut – Notstromversorgung, Umfeldbeleuchtung und Standheizung inklusive.
Aus den Erfahrungen der letzten Jahre hat sich ergeben, dass für den Soforteinsatz auch akkubetriebene hydraulische Rettungsgeräte und erste Löschhilfen mitgeführt werden.
Am 4.4.2024 wurde das neue KDOF von der Aufbaufirma in Salzburg nach Spittal überstellt und die Mannschaft hat mit Kommandant Johannes Trojer im Feuerwehrhaus eine kleine Willkommensfeier organisiert. Das bisherige Kommandofahrzeug, ein VW – T4, Baujahr 1995, steht ab sofort zum Verkauf.
Tolle Leistungsbilanz der FF Spittal/Drau und keine Nachwuchssorgen
Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Spittal/Drau, Johannes Trojer, legt vor zahlreichen Ehrengästen einen beachtlichen Leistungsbericht seiner Stützpunktwehr im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Montag, dem 25.3.2024 vor. Der Ausbildungsstand und die Motivation innerhalb der Feuerwehr sind ausgezeichnet.
Die Mannschaft besteht aus 64 aktiven Feuerwehrmännern und –frauen, 15 Jugendmitgliedern und drei Mann Reserve. Im Jahr 2023 wurden die Kameraden zu insgesamt 278 Einsätzen alarmiert, davon 108 Brandeinsätzen und 170 Technischen Einsätzen, der unterschiedlichsten Art. Auch an einem Einsatz des Katastrophenhilfszuges in Unterkärnten hat die FF Spittal/Drau teilgenommen. In einem beeindruckenden Bildbericht wurde das Einsatzjahr nochmals veranschaulicht. Kommandant Trojer dankte seinen Feuerwehrmitgliedern und allen Helferinnen und Helfern für die Einsatzbereitschaft und die erfolgreiche Durchführung des Jubiläumsfestes im Stadtpark.
Mit Hilfe der Kameradschaftskasse und den Spenden der Spittaler Bevölkerung werden für das neue Kommandofahrzeug, das in Kürze geliefert wird, eine Reihe moderner Geräte angekauft werden.
Insgesamt wurden ehrenamtlich rund 5.700 Stunden für Einsätze und weitere 7.200 Stunden für Ausbildung, Schulungen, Bewerbsübungen und die Jugendausbildung aufgewendet. Der Betreuer der Feuerwehrjugend, Alexander Kummer, schilderte den spannenden Jahresablauf der Ausbildung der 10 bis 15-jährigen Nachwuchsflorianis.
Als kärntenweit vorbildlich lobte Bezirksfeuerwehrkommandant Kurt Schober den Weiterbildungswillen der Spittaler Kameraden und betonte, das die Feuerwehr Spittal mit ihren Einrichtungen, Kameraden auch ständig zur Unterstützungen des ganzen Bezirks wie selbstverständlich zur Verfügung steht.
Stadtrat Lukas Gradnitzer und Vizebürgermeister Willibald Koch sagten der Feuerwehr die weitgehende Unterstützung der Stadtgemeinde zur gewünschten Errichtung eines Katastrophenschutzlagers für Oberkärnten zu, von dem auch das sanierungsbedürftige Feuerwehrhaus in Spittal profitieren würde.
Unter den Ehrengästen waren auch von der Bergrettung Michael Unterlerchner, Bezirkspolizeikommandant Werner Mayer, Polizeiinspektionskommandant-Stv. Günther Granitzer, von der Autobahnpolizei Kommandant Werner Fröschl, der Kommandant des JgB 26 Obstlt. Udo Hofer, vom Roten Kreuz Bezirksstellenleiter Morly Dylan und Bezirksrettungskommandant Christoph Kovacic,
Abschnittsfeuerwehrkommandant Moser Rene und die beiden Ortsfeuerwehrkommandanten von St.Peter, Harald Ebner und Olsach-Molzbichl, Martin Tidl. Von der Stadtgemeinde Spittal war der zuständige Abteilungsleiter Ing. Bertold Uggowitzer anwesend.
Aufnahmen und Beförderungen:
Neu aufgenommen wurden Johann Hutter und Dominic Raabe. Zum Feuerwehrmann befördert und somit in den aktiven Dienst übernommen wurden Anna Lena Haim, Felix Pucher und Roman Winkler. Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden Fabian Prettner und Tonejc Roman sowie zum Hauptlöschmeister Roger Papst.
Geehrt wurden für 40 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr Peter Demschar, Ernst Palle und Hannes Stranner. Eine besonders würdevolle Auszeichnung für ihre 50-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr erhielten Josef Steurer und Jörg Steuerer.
Am Dienstag den 27.02.2024 durften unsere Jugendbeauftragten eine Spende des Kiwanis International Clubs Spittal an der Drau entgegennehmen. Die ehrenamtliche Organisation setzt sich für die Förderung der Jugend und deren Talente ein.
In unserem Fall konnte uns eine Spende in der Höhe von 1.500,- Euro zugute kommen. Als Dankeschön luden wir die Vertreterinnen des Kiwanis International Clubs ein, unsere Kinder bei der Jugendübung am darauffolgenden Mittwoch zu besuchen. Auch konnten wir den Damen Spittal mit unserer Drehleiter von oben zeigen.
Die Eindrücke sind sicherlich unvergesslich und das Geld kommt garantiert unseren Jugendmitgliedern zugute. Egal ob für neue Ausrüstung oder tolle Ausflüge.
Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals herzlich für die Unterstützung.
Am Samstag, den 27. Jänner 2024 fanden die Bezirksmeisterschaften im Eisstockschießen des Bezirksfeuerwehrkommandos Spittal Drau in Lainach statt. Insgesamt nahmen 37 Gruppen aus dem Bezirk an diesem sportlichen Ereignis teil, darunter auch eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Spittal.
Die Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Spittal, bestehend aus Kommandant Stellvertreter Volker Hering, Michael Neuwirth, Josef Steurer und Patrick Schober, zeigte eine engagierte Leistung auf dem Eis. Mit insgesamt 7 Punkten erreichten sie den respektablen 28. Platz in der Gesamtwertung.
Die Veranstaltung war geprägt von sportlichem Ehrgeiz, Teamgeist und Kameradschaft. Die Freiwillige Feuerwehr Spittal freut sich auf das Eisstockturnier des Abschnittes Spittal/Lurnfeld am 17. Februar 2024 und sieht dem nächsten sportlichen Ereignis mit Begeisterung entgegen.
Die Feuerwehr Spittal an der Drau wünscht allen Bürgern unserer Gemeinde eine gemütliche Weihnachtszeit!
Damit die besinnlichste Zeit des Jahres für Sie wie für uns ohne Zwischenfälle stattfinden kann haben wir ein paar Sicherheitstipps für Sie zusammengestellt.
Generell gilt:
Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen!
Kleine Kinder und Haustiere von offenen Flammen fernhalten!
Vermehrt auf Rauchwarnmelder achten (auch aus Nachbarwohnungen)!
Adventkranz:
Viele Adventkränze sind seit November in den beheizten Wohnungen. Durch die warme Luft in Innenräumen trocknen die Zweige immer weiter aus. Durch dieses Austrocknen entsteht eine erhöhte Brandgefahr. Achten Sie darauf, die Kerzen auf den Adventkränzen immer mit Vorsicht zu entzünden. Am Wichtigsten allerdings ist, dass sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brenne lassen.
Christbäume:
Für die Bäume gilt das Gleiche wie für Adventkränze. Viele von ihnen sind bereits jetzt vertrocknet. Wir empfehlen Ihnen, anstatt der echten Kerzen lieber auf elektrische Lichter umzusteigen. Die Brandgefahr ist dadurch um ein Vielfaches verringert. Wenn Sie dennoch echte Kerzen bevorzugen, bitten wir sie auf ein paar Dinge zu achten.
Halten Sie einen echten Baum möglichst feucht. Beispielsweise in einem mit Wasser gefüllten Ständer.
Löschmittel bereithalten Sie können zum Beispiel einen Eimer mit Wasser oder einen Feuerlöscher in greifbarer Nähe zum Baum aufstellen.
Stellen Sie den Christbaum weiter entfernt von Möbeln auf.
Sollte trotz aller Vorsicht doch etwas passieren, beginnen Sie umgehend einen Löschversuch! Wenn die Gefahr für Sie zu groß wird verlassen Sie umgehend das Gebäude. Schließen Sie Fenster und Türen, begeben Sie sich in Sicherheit und alarmieren Sie die Feuerwehr. Machen Sie auch Ihre Nachbarn auf die Gefahr aufmerksam!
Wir stehen auch zu Weihnachten 24h am Tag zur Verfügung.
Zwei Wochen vor Jahresende beendet unsere Feuerwehrjugend die Übungstätigkeiten und geht in die wohlverdiente Winterpause. Stolz können unsere Jugendmitglieder und die engagierten Jugendausbilder auf ein tolles Jahr 2023 zurückblicken.
Die beginnende Winterpause wurde stilgerecht eingeläutet. Sowohl die Kinder als auch die Eltern versammelten sich heute, in bester Vorweihnachtsstimmung, im Rüsthaus um gemeinsam ein paar schöne Stunden zu verbringen.
Der Jahreszeit entsprechend durften wir heute auch einen ganz besonderen Gast bei uns begrüßen. Der Nikolaus und seine düsteren Gehilfen statteten unseren Kindern einen Besuch ab und übergaben ein paar herrliche Geschenke.
Wir freuen uns auf die nächste Jugend-Saison und wünschen den Kindern und ihren Familien eine schöne Winterpause, sowie frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Bildergalerie:
Ein großer Dank gilt allen Gönnern und Unterstützern der Feuerwehr sowie der Jugend sowie der Krampusgruppe “Angelus Inferni”
Diesen Montag hielt die Feuerwehr Spittal eine Übung bei der Lebenshilfe Kärnten ab. Ausgegangen von einem Kellerbrand, mit mehreren vermissten Personen erfolgte der Übungsbefehl an die Fahrzeuge von der Florian-Station.
Es erfolgte sofort ein Aufbau der Führungsunterstützung, der mittels einer Checkliste alle wichtigen Dinge abarbeitete, einen Lageplan fertigte und Protokoll über die Geschehnisse hielt, damit sicher gestellt werden konnte, auf alle wesentlichen Dinge zu achten. Sie stand den Einsatzkräften während der gesamten Übung unterstützend und informierend zur Seite.
Am Übungsort angekommen erfolgte durch den Übungsleiter eine Unterteilung in 2 Züge:
Brand (Lokalisierung des Brandes, Löschung, anschließende Ventilation)
Menschenrettung (Lokalisierung der vermissten Personen, Befreiung und fiktive Übergabe an das Rote Kreuz)
Ein Atemschutztrupp des TANK 4000/200/1 wurde mittels Angriffsleitung in den Keller entsandt, um dort den Brand zu bekämpfen. Parallel dazu begab der ATS-Trupp des TANK 4000/200/2 mittels adäquater Rückwegsicherung und Krankentrage in das Erd- und die Obergeschosse.
Außerhalb des Gebäudes wurde nördliche vom Gebäude, in dem sich Menschen befanden die Drehleiter aufgestellt, um Personen, die sich am Fenster bemerkbar machten, schnell und sicher zu retten.
Ein Trupp des TANK 4000/200/2 kümmerte sich währenddessen um den Lift, der steckengeblieben war. Dort heraus wurde ebenfalls eine Person gerettet und fiktiv dem Roten Kreuz übergeben.
Nachbesprechung
Nach Abschluss der Übung erfolgte im Rüsthaus eine Nachbesprechung, bei der wichtige Informationen erneut für alle wiederholt werden, um im tatsächlichen Brandfall schnell und unkompliziert agieren zu können.
Am 21.10.2023 war es wieder soweit. Acht Jugendfeuerwehrmitglieder haben sich mit ihrem Wissen über die Feuerwehr bewiesen und den Wissenstest in Bronze und Silber sowie das Wissensspiel absolviert.
Im Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Steinfeld, begrüßte der Bezirksjugendbeauftragte Thomas Heregger die Kinder und wünschte ihnen alles Gute und viel Erfolg.
Im Beisein des BFK-Stv. Peter Podesser wurden die Abzeichen und Urkunden feierlich übergeben.
Im Wissensspiel bestanden haben:
JFM BURGSTALLER Benjamin
JFM SCHMIDLER Elisa
Im Wissenstest Bronze bestanden haben:
JFM GRINTAL Victoria
JFM HUAINIGG Nicoletta
JFM OBERNDORFER Marcello
Im Wissenstest Silber bestanden haben:
JFM PECH Matteo
JFM SCHÜTZENHOFER Jimmy
JFM WEISS Maximilian
Unterstützen Sie uns
Verein Freunde und Unterstützer der Feuerwehr Spittal
IBAN: AT20 5100 0004 5650 9622
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