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Aktuelles Übung

Tiefgaragenbrand und Evakuierung

Unsere allseits beliebte Montagsübung fand auch am heißesten Tag des Jahres statt. Schließlich richtet sich ein Einsatz auch nicht nach dem Wetter.

Übungsannahme war ein Tiefgaragenbrand in einem Wohnungskomplex. Die Schwierigkeit des Einsatzes bildete die gleichzeitige Evakuierung eines betreuten Wohnheims. Aufgrund der Einsatzlage wurde über die Führungsunterstützung und die Florianstation veranlasst, dass weitere Feuerwehren sowie das Rote Kreuz die Einsatzstelle fiktiv anfahren. Für den Ernstfall wäre es auch möglich, über die Stadtgemeinde Spittal an der Drau, Notunterkünfte für die Bewohner der evakuierten Wohnungen bereitzustellen.

Drei Atemschutztrupps durchsuchten das Gebäude sowie die umliegenden Wohnungen nach vermissten Personen und dem Brandherd. Eine weitere Schrecksekunde zeichnete sich ab, als ein Elektrofahrzeug in der Tiefgarage entdeckt wurde. Umgehen wurde fiktiv erneut nachalarmiert. Für solche Fahrzeuge hält die Hauptwache Villach einen Container bereit, der auf Anforderung auch überörtliche Unterstützung leistet. Die Personenrettung aus dem ersten Obergeschoss wurde unter Zuhilfenahme der DLK30 durchgeführt. Nach rund eineinhalb Stunden war die Übung beendet und die ausgerückten Fahrzeuge konnten wieder ins Rüsthaus einrücken.

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Aktuelles Übung

Austritt von Wasserstoffperoxid

Ausgegangen von einer Gefahrgutübung, welche sorgfältig von BI Lucas Weger geplant wurde, wurden am Montag die Fahrzeuge der Feuerwehr Spittal mittels Funk von der Florian-Station alarmiert.

MTF (in diesem Fall die Einsatzleitung), LFB, TANK 2 und ASF rückten aus und begaben sich zum Übungsort.

Sofort wurde die UN-Nummer der Florian-Station übermittelt, um nähere Informationen über das Gefahrgut zu erhalten. Es handelte sich um Wasserstoffperoxid.

Simultan dazu rüstete sich der Chemieschutztrupp (Schutzstufe 3) des Tank 4000/2 rasch aus und bekam nach Herstellung der Einsatzbereitschaft (bereits nach 13 Minuten!) den Befehl, vorzurücken, das Gefahrgut zu lokalisieren und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Die Besatzung des LFBs baute währenddessen die Dekontaminations-Stelle auf, welche aus verschiedenen Abschnitten (Grün, Gelb, Rot), einem Zelt, 2 Wannen und Reinungswerkzeuge bestand.

Angekommen am tatsächlichen Einsatzort handelte der Vollschutztrupp rasch und unkompliziert und erdete unverzüglich den Tank, in dem sich das mutmaßliche Wasserstoffperoxid befand und schloss das Leck mit einem aufblasbaren Leckstopfen.

Das Gefahrgut wurde rasch in ein dichtes Behältnis umgepumpt, um eine sichere Aufbewahrung sicherzustellen.

Unter Einhaltung striktester Dekontaminationsregeln trat der Vollschutztrupp die Rückkehr an und wurde regelkonform dekomtaminiert.

Nach einer ausgiebigen Nachbesprechung war das Übungsziel erreicht und es lautete “Zum Abmarsch fertig”

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Aktuelles Übung

Hotelbrand Brückenwirt

Diesen Montag übte die Feuerwehr Spittal einen Hotelbrand des Gasthauses Brückenwirt.

Ausgegangen vom Stichwort B6 wurde der Einsatzbefehl mittels Funk den jeweiligen Fahrzeugen mitgeteilt. Sofort rückten die Fahrzeuge der Feuerwehr Spittal, St. Peter / Spittal und Olsach-Molzbichl zur Übung an und wurden von der Führungsunterstützung des KDOF-Spittal eingewiesen.

Den Einsatzkräften wurde mitgeteilt, dass sich im 2. Obergeschoss noch 3 Personen befinden sollen. Sofort begab sich der 1. Atemschutztrupp ausgerüstet mit Tragetuch, Wärmebildkamera und Druckbelüfter in dieses und ventilierte das Brand-Zimmer, um den Rauch so schnell wie möglich zu entfernen.
Parallel suchte der 2. Atemschutztrupp die restlichen Zimmer nach verbleibenden Personen ab und unterstützte die Personenrettung.
Das LF und KRF St. Peter zusammen mit dem LFB Spittal bauten währenddessen die Wasserversorgung auf, welche den fiktiven Löschangriff erst ermöglichte.

Die Feuerwehr Olsach-Molzbichl blieb während den Tätigkeiten mit ihren 2 Fahrzeugen in Bereitschaft, um bei einer Ausbreitung sofort reagieren zu können.

Von den ausgegangenen 3 Personen wurden 2 mittels DLK 30 Spittal und 1 vom Angriffstrupp mittels Tragetuch gerettet.

Ein Außenangriff wurde von der DLK-30 durchgeführt, um die Holzelemente zu kühlen und eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern.


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Aktuelles Jugend Übung

Autosalon 2023

Der 29. Spittaler Autosalon fand wie geplant am 06. Mai 2023 statt. Neben zahlreichen Ausstellern der verschiedenen Autohäusern sowie dem Roten Kreuz Spittal an der Drau stellten auch wir einige unserer Fahrzeuge aus.

Die Feuerwehrjugend Spittal präsentierte sowohl die Tätigkeiten der Feuerwehr als auch die Einsatzfahrzeuge. Zur Schau gestellt wurden das TLF-A 4000 1, die DLK 30, das MZF und das LUF. Den Höhepunkt des heutigen Tages bildete jedoch die gemeinsame Schauübung, welche vor dem Schloss abgehalten wurde.

Gemeinsam mit dem Roten Kreuz zeigten wir den Besuchern, wie wir einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person abarbeiten. Für diesen Zweck rückte unser LFB-A voll besetzt zum Hauptplatz aus. Die eingeklemmte Person wurde gemeinsam mit dem Roten Kreuz aus dem Fahrzeug befreit und vom Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Zur genauen Erklärung unseres Vorgehens wurde die ganze Übung von unserem Kameraden BI Lucas Weger sowie einem Kollegen vom Roten Kreuz moderiert und Schritt für Schritt den Besuchern vermittelt.

Wir hoffen Ihnen hat unsere Übung gefallen und bedanken uns für die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz.


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Aktuelles Übung

PKW im Wasser

“Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen und PKW im Wasser” lautete der Übungsbefehl für die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Spittal an der Drau am Montagabend.

Übungsannahme war ein in einen Fluss gestürzter PKW, welcher zwei Personen und eine Gasflasche in sich hatte. Nach Erkundung der Lage durch den Einsatzleiter konnten rasch erste Schritte gesetzt werden. Während mit dem hydraulischen Rettungsgerät vom LFB-A eine umfangreiche Personenrettung durchgeführt wurde, stellte ein TLFA den Brandschutz und die Beleuchtung der Unfallstelle sicher. Zeitglich wurde die im Fahrzeug befindliche Gasflasche von einem Trupp in der Drau versenkt um selbige zu kühlen.
Da sich herausstellte dass gesamt drei Personen abgängig waren wurde die Drehleiter und das zweite TLFA auf die Draubrücke Richtung Baldramsdorf beordert, von wo aus eine Menschenrettung unter Zuhilfenahme der MRAS-Ausrüstung durchgeführt wurde.