Kategorien
Aktuelles Jugend

24-Stunden-Übung der Feuerwehrjugend

24-Stunden-Übung der Feuerwehrjugend – Ein Wochenende voller Action, Teamgeist und spannender Einsätze

Am 4. und 5. Juli 2026 stand für die Feuerwehrjugend Spittal an der Drau wieder eines der Highlights des Jahres auf dem Programm: die traditionelle 24-Stunden-Übung. Dabei erleben unsere Jugendlichen den Feuerwehralltag möglichst realitätsnah – mit Alarmierungen zu jeder Tages- und Nachtzeit, abwechslungsreichen Übungen und natürlich jeder Menge Teamgeist.

Pünktlich um 11:00 Uhr trafen sich unsere Kinder im Feuerwehrhaus, bezogen ihr Quartier und bereiteten sich gemeinsam auf die bevorstehenden 24 Stunden vor. Nach einem gemeinsamen Mittagessen standen zunächst interessante Vorführungen rund um den richtigen Umgang mit Feuerlöschern sowie das Verhalten bei einem Fettbrand auf dem Programm. Dabei konnten die Jugendlichen ihr Wissen vertiefen und wichtige praktische Erfahrungen sammeln.

Die erste Alarmierung ließ nicht lange auf sich warten: Am Samstagnachmittag galt es, eine vermisste Person in einem Waldstück zu suchen. Zwei Suchtrupps machten sich umgehend auf den Weg und konnten die Person nach kurzer Zeit erfolgreich auffinden. Im Anschluss folgte eine praktische Übung mit Schlauchleitungen, bei der die Jugendlichen den sicheren und effizienten Umgang mit der Löschwasserversorgung trainierten.

Nach einem ereignisreichen Nachmittag wurde gemeinsam das Abendessen zubereitet und in gemütlicher Runde gegessen – denn auch Kameradschaft und das Miteinander gehören zum Feuerwehrleben dazu.

Doch die Nachtruhe hielt nicht lange an: Gleich zwei Einsätze mussten in den Nachtstunden abgearbeitet werden. Zunächst wurde die Feuerwehrjugend zu einem Vegetationsbrand alarmiert. Kaum war dieser erfolgreich bekämpft, folgte bereits die nächste Alarmierung. Ca. 2 Km entfernt wurde ein vermeintlicher Gefahrstoffaustritt gemeldet, der von den Jugendlichen entsprechend abgesichert und abgearbeitet werden musste. Danach blieb der restliche Verlauf der Nacht erfreulicherweise ohne weitere Einsätze.

Am Sonntagmorgen ertönte schließlich erneut der Alarm. Diesmal musste eine Person aus einer Werkstattgrube gerettet werden. Dabei war besonders umsichtiges Arbeiten gefragt, um die verletzte Person möglichst schonend aus dem engen Bereich zu befreien. Die Jugendlichen meisterten auch diese Herausforderung mit großem Engagement und viel Fingerspitzengefühl.

Nach den einsatzreichen Stunden standen einige abwechslungsreiche Teambuilding-Aktivitäten auf dem Programm, bevor es zum Höhepunkt des Wochenendes kam: der großen Abschlussübung.

Angenommen wurde ein Wohnungsbrand im ersten Stock des Feuerwehrhauses. Neben der Brandbekämpfung musste auch eine Menschenrettung durchgeführt werden. Während ein Trupp den Innenangriff vorbereitete, wurde eine weitere Person mithilfe der Drehleiter aus dem Obergeschoss gerettet. Bei dieser Übung konnten die Jugendlichen nochmals eindrucksvoll zeigen, wie viel sie bereits gelernt haben und wie gut die Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehrjugend funktioniert.

Nach mehr als 24 abwechslungsreichen Stunden voller realistischer Übungen, spannender Herausforderungen und vieler gemeinsamer Erlebnisse ging ein gelungenes Übungswochenende zu Ende. Unsere Feuerwehrjugend konnte dabei nicht nur ihr feuerwehrtechnisches Können unter Beweis stellen, sondern auch Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und Zusammenhalt weiter stärken.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern der Feuerwehrjugend sowie der Aktivmannschaft, die mit großem Engagement zur Planung und Durchführung dieser Übung beigetragen haben. Ebenso bedanken wir uns bei den Eltern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen.

Wir wünschen unserer Feuerwehrjugend nun erholsame und schöne Sommerferien und freuen uns bereits auf viele spannende gemeinsame Aktivitäten nach der Sommerpause!

Kategorien
Aktuelles Übung

Herausfordernde Gemeinschaftsübung mit der Bergrettung

Am Montag, dem 15. Juni 2026, führte die Freiwillige Feuerwehr Spittal an der Drau gemeinsam mit der Bergrettung Ortsstelle Spittal/Stockenboi eine äußerst anspruchsvolle Einsatzübung im Bereich “Wolfsberg” oberhalb von Spittal an der Drau durch.

Übungsannahme war ein schwerer Verkehrsunfall auf einem Forstweg. Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich mehrmals überschlagen und kam schließlich auf dem Dach liegend in einer felsdurchsetzten Böschung zum Stillstand. Im Fahrzeug befand sich eine eingeklemmte Person, zusätzlich bestand die Gefahr, dass das Fahrzeug weiter abstürzt.

Nach dem Eintreffen führte der Einsatzleiter der Feuerwehr eine Lageerkundung durch und stimmte sich mit dem Einsatzleiter der Bergrettung über das weitere Vorgehen ab. Als erste Maßnahme wurde ein Seilgeländer aufgebaut, um einen gesicherten Abstieg zum verunfallten Fahrzeug zu ermöglichen. Parallel dazu wurde das Fahrzeug mittels Greifzug gesichert, um ein weiteres Abrutschen zu verhindern.

Anschließend stieg die Mannschaft über das Seilgeländer zum Fahrzeug ab. Dort wurde die eingeklemmte Person mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit und für den Abtransport in einer Schleifkorbtrage vorbereitet. Währenddessen errichtete ein weiterer Teil der Mannschaft gemeinsam mit der Bergrettung eine Seilrutsche. Über diese konnte die verletzte Person in zwei Sektionen aus dem steilen Gelände nach oben transportiert und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Nach Abschluss der Personenrettung wurde auch das verunfallte Fahrzeug aus der Böschung geborgen. Dazu kamen mehrere Umlenkrollen sowie die Seilwinde zum Einsatz, um das Fahrzeug kontrolliert zurück auf den Forstweg zu ziehen.

Die Übung stellte hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Besonders gefordert waren die sichere Zusammenarbeit im steilen Gelände, der richtige Einsatz von Seil- und Sicherungstechnik sowie die Abstimmung zwischen Feuerwehr und Bergrettung.

Ein besonderer Dank gilt der Bergrettung Ortsstelle Spittal/Stockenboi für die hervorragende Zusammenarbeit sowie Egger Martin vlg. Auenschmied für die Organisation des Übungsgeländes.

Ebenso gilt ein großer Dank jenen Feuerwehrkameraden, die bereits am Wochenende mit der Vorbereitung der Übung beschäftigt waren. Die aufwendige Vorbereitung erwies sich als sehr kräfteraubend und zeitintensiv, bildete jedoch die Grundlage für einen realistischen und lehrreichen Übungsablauf.

Zum Video der Übung

Kategorien
Aktuelles Jugend Übung

24h-Übung der Feuerwehrjugend

Fast schon Tradition ist die 24h-Übung der Feuerwehrjugend geworden. Spiel, Spaß, Ausbildung und vorallem Kameradschaft stehen im Mittelpunkt der Übung.

Als Abschluss des Übungshalbjahres veranstalteten die Jugendausbilder mehrere Übungen und Ausflüge mit den Jugendlichen. Dieses Jahr hatten wir leider das Pech, dass wir in den Vorbereitungen durch ein behördliche verordnetes Feuerverbot und in weiterer Folge durch unbeständiges Wetter beeinträchtigt wurden. Trotzdem war die Übung für alle ein tolles Erlebnis.

Bootsfahrt auf dem Millstättersee

Da unter Anderem auch ein Teil des Millstättersees zur Gemeinde Spittal gehört und die Feuerwehr Spittal/Drau über ein Jetboot verfügt sind wir gemeinsam mit einem Schiffsführer in den Klingerpark gefahren und fuhren mehrere Runden durch den See. Mit Höchstgeschwindigkeit an Millstatt vorbei und zurück. Nach diesem tollen Ausflug sind wir ins Feuerwehrhaus zurückgefahren und haben uns auf den weiteren Tag vorbereitet.

Badeausflug in die Drautalperle

Da wir dem Wetter am Millstättersee nicht wirklich vertrauten entschieden wir uns in die Drautalperle schwimmen zu gehen. Das Highlight war zweifelsohne die Rutsche. Nach knapp 2h Spaß im Wasser kehrten wir ins Feuerwehrhaus zurück und spielten einige Gemeinschaftsspiele. In der Zwischenzeit organisierten unsere Ausbilder das Abendessen.

Nachteinsatz Personenrettung

Gegen 23:00 Uhr wurden unser Jugendmitglieder dann unsanft aus den Träumen gerissen. Zwei Personen waren aus anspruchsvollen Situationen zu retten. Eine Person musste mittels Wärmebildkamera aus der Atemschutzkriechstrecke mit einem Tragetuch gerettet werden. Parallel dazu musste eine Person mit der Schleifkorbtrage vom Zwischenboden gerettet werden. Der Aufstieg wurde durch die Steckleiter vom Tank 2 sichergestellt und die Person über selbige geborgen und an den Rettungsdienst übergeben. Den Schlaf nach dieser Übung hatten sich die Jugendlichen redlich verdient und es gab keine weitere Alarmierung in der Nacht.

Gefahrstoffaustritt unbekannte Flüssigkeit

Morgens um kurz nach 08:00 Uhr heulte neuerdings die Sirene auf und es galt ein neues Szenario abzuarbeiten. Unsere Jugendlichen wurden zu einem Gefahrguteinsatz alarmiert bei dem eine unbekannte Flüssigkeit ausgelaufen ist und eine Bedrohung für die Umwelt darstellte. Nach einer ersten Lageerkundung durch den Übungseinsatzleiter und die Fahrzeugkommandanten wurden die erforderlichen Befehle erteilt. Vorort wurde mit dem TLFA umgehend ein dreifacher Brandschutz aufgebaut weiters wurde unter Zuhilfenahme des GSF Spittal die Leckage gestopft und die Umwelt gegen das Medium geschützt. Als Gefahrstoff wurde Kerosin (30 1223) simuliert. Mit einem Kanaldichtkissen wurde sichergestellt, dass kein Kerosin in die Kanalisation gelangt.

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Als Abschluss der heurigen 24h-Übung organisierte das Ausbilderteam einen Verkehrsunfall, bei dem eine Person aus dem PKW zu befreien war. Die verletzte Person wurde umgehend durch ein Jugendmitglied betreut, während zeitgleich die Vorbereitungen für die Rettung stattfanden. Mittels hydraulischem Rettungsgerät wurde die Person über die Fahrerseite des Kombis gerettet und auf einem Spineboard zum Verletztensammelplatz gebracht. Nachdem die Person befreit war galt es noch die Motorhaube zu öffnen um die Batterie abzuklemmen. Die Übung wurde traditionell im Beisein der Eltern, Freunde und Familie der Jugendmitglieder abgehalten.

Wir freuen uns auf September wenn wir mit den Übungen wieder starten. Ein großer Dank gilt allen Helfern und Gönnern der Feuerwehrjugend Spittal sowie den Eltern und Erziehungsberechtigten.

2024.07.20+21 - 24 Stunden Übung - Feuerwehr Jugend Spittal an der Drau-0001.jpg
Kategorien
Aktuelles Übung

Tiefgaragenbrand und Evakuierung

Unsere allseits beliebte Montagsübung fand auch am heißesten Tag des Jahres statt. Schließlich richtet sich ein Einsatz auch nicht nach dem Wetter.

Übungsannahme war ein Tiefgaragenbrand in einem Wohnungskomplex. Die Schwierigkeit des Einsatzes bildete die gleichzeitige Evakuierung eines betreuten Wohnheims. Aufgrund der Einsatzlage wurde über die Führungsunterstützung und die Florianstation veranlasst, dass weitere Feuerwehren sowie das Rote Kreuz die Einsatzstelle fiktiv anfahren. Für den Ernstfall wäre es auch möglich, über die Stadtgemeinde Spittal an der Drau, Notunterkünfte für die Bewohner der evakuierten Wohnungen bereitzustellen.

Drei Atemschutztrupps durchsuchten das Gebäude sowie die umliegenden Wohnungen nach vermissten Personen und dem Brandherd. Eine weitere Schrecksekunde zeichnete sich ab, als ein Elektrofahrzeug in der Tiefgarage entdeckt wurde. Umgehen wurde fiktiv erneut nachalarmiert. Für solche Fahrzeuge hält die Hauptwache Villach einen Container bereit, der auf Anforderung auch überörtliche Unterstützung leistet. Die Personenrettung aus dem ersten Obergeschoss wurde unter Zuhilfenahme der DLK30 durchgeführt. Nach rund eineinhalb Stunden war die Übung beendet und die ausgerückten Fahrzeuge konnten wieder ins Rüsthaus einrücken.

Unterstützen Sie uns

Verein Freunde und Unterstützer der Feuerwehr Spittal
IBAN: AT20 5100 0004 5650 9622
Ihre Spende hilft uns, neue Ausrüstung anzuschaffen und unsere Arbeit bestmöglich fortzuführen.